Bergauf - Bergab in den deutschen Mittelgebirgen
Letzte Aktualisierung: 22.04.2026
© Erich Arndt
Zum Seitenanfang
Zurück zur Startseite
Mittelgebirge
Geografie:
Das
Habichtswälder
Bergland
,
meist
nur
Habichtswald
genannt,
ist
ein
209 km²
großes
und
bis
614,8 m ü.
NHN
hohes
und
besonders
in
den
Hochlagen
bewaldetes
Mittelgebirge
in
Nordhessen.
Es
liegt
größtenteils
im
Landkreis
Kassel,
greift
jedoch
im
Osten
auch
auf
die
Stadt
Kassel
und
im
Süden
auf
den
Schwalm-Eder-Kreis über.
Aufstiegs- und Abstiegsroute:
Die
5,9
km
lange
Tour
ist
als
Rundweg
angelegt,
sie
startet
und
endet
am
Wanderparkplatz Birkenweg in Wolfsanger OT Neuholland (siege GPS-Track).
Anstrengung:
Leichte Bergtour (T1), leicht begehbare Wege, kein besonderes Können
erforderlich.
Ausrüstung:
Dem Wetter angepasste Wanderausrüstung.
Gefahren:
Keine.
Im Reisetagebuch geblättert
(Dienstag, 14.04.2026)
Wanderung auf den „Hausberg von Kassel“ - Hohes Gras
Wer
einmal
im
Mittelpunkt
stehen
möchte,
der
muss
nach
Besse
fahren,
denn
dort
befindet
sich
einer
der
vielen
geografischen
Mittelpunkte
Deutschlands.
Nachdem
die
Mitte
gefunden
und
das
Gesehene
dokumentiert
ist,
geht’s
weiter
zum
Habichtswälder
Bergland.
Im
Ortsteil
Neuholland
von
Kassel
wird
auf
dem
Wanderparkplatz
Birkenweg
das
Auto
abgestellt.
Die
ca.
6
km
lange
Wanderung
beginnt
um
10:45
Uhr.
Der
Höhe
nach
(614,7
m)
könnte
man
den
westlich
von
Kassel
liegenden
Berg,
Hohes
Gras,
im
Habichtswald,
als
den
Hausberg
der
nordhessischen
Großstadt
bezeichnen.
Nur
gibt
es
im
Stadtgebiet
von
Kassel
auch
den
Karlsberg,
auf
dem
weithin
sichtbar
der
Herkules,
die
alles
überragende
Figur
des
Bergparks
Wilhelmshöhe,
auf
523 m
Höhe
steht.
Mit
solch
einem
Heros
kann
das
Hohe
Gras
nicht
protzen,
womit
ihm
nur
eine
bescheidene
Nebenrolle
im
Dunstkreis
seines
kleinen Bruders bleibt.
Den
ersten
Kilometer
führt
der
Pfad
moderat
ansteigend
bis
zu
einer
Kreuzung.
Biegt
man
links
ab,
geht
es
zum
Ziegenkopf,
einer
565
m
hohen
Bergkuppe.
Wir
wandern
geradewegs
über
die
Skipiste
weiter
bis
zum
Gipfelplateau
des
Habichtswälder
Berglandes.
Zur
Mittagsstunde
ist
der
614,8
m
hohe
Berg
Hohes
Gras
erklommen.
Auf
ihm
befindet
sich
ein
Aussichtsturm
mit
einer
Sendeanlage
und
eine
Berggaststätte.
Wie
viele
alte
Bergtürme
in
den
Mittelgebirgen
Deutschlands
hat
auch
der
auf
dem
Hohen
Gras
eine
lange
Geschichte:
Die
Grundsteinlegung
erfolgte
am
24. Mai
1888
und
zwei
Jahre
später,
am
18. Mai
1890,
die
Turmeinweihung.
Die
für
die
Bauarbeiten
erforderliche
Baracke
blieb
zunächst
erhalten
und
erlaubte
einen
regulären
Ausschank
an
die
stetig
zunehmende
Besucherschar.
Die
weitere
Geschichte
kann
im
Internet
nachgelesen
werden.
Da
das
Gelände
am
Fuß
des
Turmes
auf
der
angegebenen
Berghöhe
liegt,
kann
der
Gipfel
des
Berges
Hohes
Gras
am
Standort
des
Turmes
angenommen
werden.
Doch
bevor
wir
uns
eine
Rast
gönnen,
wird
der
30,7
m
hohe
Turm
über
130
Stufen
bestiegen.
Die
Aussichtsplattform
befindet
sich
drei
Meter
unterhalb
der
aufgesetzten
Antennen
der
Sendeanlage
auf
einer
Höhe
von
27,7
m.
Trotz
guten
Wetters
ist
die
Rundumsicht
durch
die
Kronen
zahlreicher
Bäume
etwas
eingeschränkt.
Dennoch
sind
Teile
der umliegenden Mittelgebirge erkennbar:
Im
Norden
der Köterberg und Solling,
im
Nordosten
der Reinhardswald und Harz,
im
Osten
Kaufunger Wald und Hoher Meißner,
im
Südosten
die Rhön,
im
Westen
das Rothaargebirge,
im
Nordwesten
Teile des Eggegebirges,
In
der
näheren
Umgebung
erkennt
man
die
Kuppen
von
Wattenberg,
Isthaberg
und
Großen
Bärenberg
sowie
den
nahen
Fernmeldeturm
Habichtswald auf dem Essigberg.
In
etwa
4
km
Entfernung
ist
auf
dem
Karlsberg
die
Figur
des
Herkules
auf
der
Wilhelmshöhe
zu
sehen.
Nach
der
Rast
und
Stärkung
treten
wir
den Rückweg zum Wanderparkplatz Birkenweg an.
Die deutschen Mittelgebirge und ihre Gipfel
HABICHTSWÄLDER BERGLAND