Bergauf - Bergab in den deutschen Mittelgebirgen
Letzte Aktualisierung: 22.04.2026
© Erich Arndt
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Mittelgebirge
Geografie:
Der
Kaufunger
Wald
befindet
sich
im
Nordostteil
Nordhessens
und
im
Südteil
Niedersachsens.
Er
breitet
sich
zwischen
Kaufungen
im
Südwesten,
Kassen
im
Westen
,
Hann.
Münden
im
Norden,
Witzenhausen
im
Osten
und
Großalmerode
im
Süden
aus.
Seine
höchste
Erhebung
ist
der
643,4
m
hohe
Hirschberg.
Aufstiegs- und Abstiegsroute:
Die
7,3
km
lange
Tour
zum
Gipfel
des
Hirschberges
ist
als
Hin-
und
Rückweg
angelegt.
Sie
startet
und
endet
im
Ort
Wickenrode
(siehe
GPS-
Track).
Anstrengung:
Mittelschwere Bergtour (T2), gute Grundkondition erforderlich, leicht
begehbare Wege, kein besonderes Können erforderlich.
Ausrüstung:
Dem Wetter angepasste Wanderausrüstung.
Gefahren:
Keine.
Im Reisetagebuch geblättert
(Mittwoch, 15.04.2026)
Im Frau-Holle-Land unterwegs
Nach
einer
ruhigen
Nacht
und
entspanntem
Schlaf
gehen
um
6:30
Uhr
die
Augen
auf.
Eine
halbe
Stunde
lang
wird
im
Hotel
Roter
Kater
gefrühstückt.
Wir
sitzen
an
einem
Tisch,
lassen
uns
das
gute
Frühstück
schmecken
und
schauen
durch
eine
Panoramascheibe
auf
die
Fulda,
die
in
der
Morgensonne
dahinplätschert
-
ein
schöner
Tagesbeginn.
Um
8:40
Uhr
brummt
der
Motor,
die
Anfahrt
zum
26
km
entfernt
liegenden
Kaufunger
Wald
beginnt.
Das
Dorf
Wickenrode
im
Landkreis
Kassel
gelegen
haben
wir
uns
für
den
Start
der
Wanderung
in
den
Kaufunger
Wald
ausgewählt.
Sowohl
der
Ort
als
auch
das
Wanderziel
liegen
im
Geo-Naturpark
Frau-Holle-Land.
In
der
Nähe
des
Dorffriedhofs
wird
das
Auto
geparkt,
dann
geht’s
auch
schon
los.
Der
Röserweg
und
die
Buchbergstraße
werden
unter
die
Sohlen
genommen,
bis
der
Honighof
erreicht
ist.
Das
sagenumwobene
einstige
Gehöft
wird
in
Augenschein
genommen,
denn
schließlich
spielte
sich
hier,
wo
heute
ein
Rast-
und
Grillplatz
ist,
gar
schauerliches ab:
Da
auf
dem
Hof
am
Sandberg
alles
so
gut
gedieh,
wurde
er
von
den
Wickenrödern
„Honighof“
genannt.
Der
Bauer
des
Hofes
wie
auch
seine
Söhne
waren
allerdings
hochmütig
und
geizig.
Als
ein
Blitz
in
den
Hof
einschlug,
starben
sie
alle
im
Feuer.
Ihr
Tod
wird
Frau
Holle
zugeschrieben.
Einzig
die
gutmütige
und
barmherzige
Tochter
des
Bauern
wurde
verschont
und
fortan
mit
Glück
gesegnet.
Die
Stelle,
an
dem
der
Hof
gestanden
haben
soll,
hat
seinen
Namen
bei
den
Einheimischen behalten.
Frau
Holle,
die
im
Hohen
Meißner
wohnt,
hat
mehreren
Sagen
nach
auch
viel
Gutes
für
die
Wickenröder
getan.
So
zeigte
sie
ihnen
die
reichen
Braunkohle-Vorkommen
des
Hirschberges
oder
heilte
die
verzauberte
Tochter
eines
Glasmachers.
Doch
Frau
Holle
konnte
auch, wie oben beschrieben, schwere Strafen verhängen.
Brigitte
und
ich
wandern
über
die
Sandbergstraße
weiter
bis
zur
Sandgrube
Tiefenbach.
Dort
biegen
wir
nach
links
ab
und
stapfen
geradewegs
bis
zum
Gipfel
des
Hirschberges
hinauf.
Unterwegs
eröffnet
sich
ein
schöner
Panoramablick,
der
bis
zu
den
Häusern
von
Kassel
reicht.
Gegen
10:30
Uhr
ist
der
höchste
Punkt
des
Kaufunger
Waldes
erreicht.
Bei
den
meisten
Wanderungen
sind
Brigitte
und
ich
meist
allein
unterwegs
und
treffen
höchstens
mal
ein
Wildtier
an.
Doch
diesmal
sitzt
am
Gipfelstein
ein
weiter
Wanderer,
der
mit
seinem
Hund
unterwegs
ist.
Wir
plauschen
über
Wanderziele
und
Erlebnisse in der Natur.
Der
Gipfel
des
Hirschberges
ist
mit
643,4
m
ü.
NHN
vermessen.
Er
liegt
mitten
in
einem
Waldstück
und
wurde
von
der
Kulturgemeinschaft
Rommerode
sehr
schön
hergerichtet.
Zwei
Bänke
zum
Ausruhen
stehen
bereit,
um
den
Hauptpunkt
wurden
Steine
aufgestellt, die die Himmelsrichtungen kennzeichnen.
Da
sich
auf
dem
Hirschberg
kein
Rundweg
für
eine
Wanderung
ergibt,
geht
es
nach
der
Gipfelrast
wie
gekommen
wieder
hinab
nach
Wickenrode, wo die Tour nach zweieinhalb Stunden ihr Ende findet.
Die deutschen Mittelgebirge und ihre Gipfel
KAUFUNGER WALD