Bergauf - Bergab in den deutschen Mittelgebirgen
Letzte Aktualisierung: 27.05.2026
© Erich Arndt
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Mittelgebirge
Geografie:
Der
Taunus
ist
ein
in
Hessen
und
Rheinland-Pfalz
liegendes
Mittelgebirge
mit
dem
Großen
Feldberg
als
höchster
Erhebung.
Als
Teil
des
Rheinischen
Schiefergebirges
gehört
es
zu
den
älteren
Gebirgen
Deutschlands,
deren
Gesteine
überwiegend
aus
dem
Devon
stammen
und
im
Rahmen
der
variskischen Gebirgsbildung verfaltet wurden.
Aufstiegs- und Abstiegsroute:
Die
12,6
km
lange
Tour
ist
als
Rundweg
angelegt,
sie
startet
und
endet
am
Wanderparkplatz
Reichenbachtal,
der
oberhalb
des
Ortes
Falkenstein
liegt
(siehe
GPS-Track).
Anstrengung:
Mittelschwere
Bergtour
(T2),
gute
Grundkondition
erforderlich,
leicht
begehbare Wege, kein besonderes Können erforderlich.
Ausrüstung:
Dem Wetter angepasste Wanderausrüstung.
Gefahren:
Keine.
Im Reisetagebuch geblättert
(Montag, 18.05.2026)
Großer Feldberg - Ruhe im Wald und auf dem Gipfel
U
nsere
Wanderung
durch
ein
Stück
Taunus
startet,
nach
einem
Regenschauer,
gegen
9:40
Uhr
am
Wanderparkplatz
Reichenbachtal,
der
in
der
Nähe
des
Ortes
Falkenstein
liegt.
Entlang
eines
schönen
Waldweges,
der
durch
einen
Buchenwald
führt,
geht
es
die
ersten
drei
Kilometer
stetig
bis
zur
Feldbergschneise
bergan.
Die
Schneise
führt
auf
gerader
Strecke
hinauf
zur
zweithöchsten
Erhebung
im
Taunus,
dem
825,2
m
hohen
Kleinen
Feldberg.
Das
Gipfelareal
ist
umzäunt,
denn
dort
oben
sind
mehrere
physikalische,
meteorologische
und
geophysikalische
Messstationen
aufgestellt:
In
der
„
Hans-Ludwig-
Neumann-Sternwarte
“
wird
das
Sonnensystem
nach
Kleinplaneten
durchsucht.
So
wurden
von
hier
aus
schon
mehr
als
100
Kleinplaneten
entdeckt.
Mit
modernen
seismologischen
Messinstrumenten,
die
sich
in
einem
Bunker
5
m
unter
der
Erdoberfläche
befinden,
wird
der
Aufbau
des
Erdinnern
erkundet.
Ein
weiterer
Forschungsbereich
widmet
sich
der
Luft
und
der
in
ihr
schwebenden
Aerosole,
die
wiederum
Bedeutung
für
die
Wolkenbildung
haben.
Auf
einem
Rundweg
kann
das
eingezäunte
Areal
umwandert
werden.
Wir
verzichten
auf
die
Umrundung
und
erreichen
nach
5,5
km
den
waldfreien
Gipfel
des
Großen Feldbergs.
Unerwartet
sind
wir
da
oben
fast
allein,
obwohl
der
Höchste
im
Taunus
ein
beliebtes
Wander-
und
Ausflugsziel
ist
-
zumal
er
auch
mit
dem
Auto
oder
mit
dem
Bus
erreicht
werden
kann.
Unter
den
in
Deutschland
gelegenen
Bergen
mit
Namen
Feldberg
ist
er,
je
nach
Quelle,
nach
dem
Feldberg
im
Schwarzwald,
mit
879,5
m
der
Zweithöchste.
Die
Höhenangabe
steht
jedenfalls
auf
einer
Tafel,
die
am
3,50
m
hohen
Gipfelkreuz,
das
am
20.
November
2011
eingeweiht
wurde,
angebracht
ist.
Das
Kreuz
trägt
in
seiner
Mitte
einen
Taunus-Quarzit
und
am
Fuß
befindet
sich
ein
Kasten
in
dem
das
Gipfelbuch
steckt.
Nach
der
Ankunft
hat
Brigitte
unsere
Anwesenheit
im
Büchlein
vermerkt.
Das
Wahrzeichen
des
Berges
ist
der
weithin
sichtbare
Fernmeldeturm,
der
bereits
im
Jahr
1937
errichtet
wurde
und
über
50
m
hoch
ist.
Neben
dem
Sendemast
befinden
sich
auf
dem
Plateau
drei
weitere
Türme,
von
denen
einer,
wenn
er
denn
geöffnet
ist,
bestiegen
werden
kann.
Es
gibt
einen
Bikerpark
und
zwei
Downhillstrecken,
die
am
Plateau
des
Feldbergs
starten.
Des
Weiteren
befinden
sich
hier
oben
ein
Falkenhof,
eine
Gaststätte, ein Kiosk und ein Spielplatz.
In
der
folgenden
halben
Stunde
erkunden
wir
das
Gipfelareal.
Da
der
40
m
hohen
Aussichtsturm
geschlossen
hat,
gibt
es
auch
keine
Fernsicht,
die
bis
zur
Skyline
von
Frankfurt
reichen
soll
-
schade!
Wir
besuchen
den
am
nördlichen
Rand
des
Gipfelplateaus
gelegenen
Brunhildisfelsen.
Der
aus
Quarzit
bestehende
steinerne
Vorsprung
wird
bereits
im
Jahr
1043
in
einer
Urkunde
erwähnt.
Auf
wen
der
Name
des
Felsens
zurückgeht,
ist
bislang
nicht
erforscht.
Fest
steht
jedoch,
dass
man
von
der
Gesteinsformation
eine
grandiose
Fernsicht
in
das
Usinger
Land
hat!
Und
natürlich
ist
auch
der Felsen selbst ein eindrucksvolles Fotomotiv.
Die
nächste
Gipfelruhe
erleben
wir
am
Feldberghaus,
denn
auch
diese
gastronomische
Einrichtung
nebst
Biergarten
hat
nicht
geöffnet.
In
einem
kleinen
Kiosk
vor
dem
Falkenhof
werden
hochpreisige
Speisen
und
Getränke
angeboten,
auf
die
man
auch
gut
und
gerne
verzichten
kann.
Wir entscheiden: von nun an geht’s bergab!
Auf
halber
Abstiegsstrecke
liegt
am
Wegesrand
die
Waldgaststätte
Fuchstanz.
Der
Name
ist
sicher
an
den
662
m
hohen
Taunus-Pass
angelehnt,
der
zwischen
dem
Kleinen
Feldberg
und
dem
Altkönig
liegt.
Es
gibt
genügend
Plätze,
die
zur
Rast
einladen,
doch
leider
hat
auch
diese
Gaststätte
Ruhetag.
Nach
12.6
km
ist
der
Rundkurs
am
Ausgangspunkt
der Tour beendet.
Die deutschen Mittelgebirge und ihre Gipfel
TAUNUS