Bergauf - Bergab in den deutschen Mittelgebirgen
Letzte Aktualisierung: 27.05.2026
                    © Erich Arndt
1. Schwarzwald 1. Schwarzwald 7. Thüringer Wald 7. Thüringer Wald 4. Harz 4. Harz
5. Fichtelgebirge 5. Fichtelgebirge 6. Schwäbische Alb 6. Schwäbische Alb 2. Bayerischer Wald 2. Bayerischer Wald 8. Rhön 8. Rhön 9. Oberpfälzer Wald 9. Oberpfälzer Wald 11. Thür. Schiefergebirge 11. Thür. Schiefergebirge 12. Rothaargebirge 12. Rothaargebirge 13. Hunsrück 13. Hunsrück 14. Frankenwald 14. Frankenwald 15. Zittauer Gebirge 15. Zittauer Gebirge 16. Vogelsberg 16. Vogelsberg 17. Elstergebirge 17. Elstergebirge 18. Hoher Meißner 18. Hoher Meißner 19. Eifel 19. Eifel 20. Nordpfälzer Bergland 20. Nordpfälzer Bergland 21. Gleichberge 21. Gleichberge 22. Kellerwald 22. Kellerwald 23. Pfälzerwald 23. Pfälzerwald 24. Ebbegebirge 24. Ebbegebirge 25. Westerwald 25. Westerwald 26. Fränkische Alb 26. Fränkische Alb 27. Lennegebirge 27. Lennegebirge 28. Kaufunger Wald 28. Kaufunger Wald 29. Knüllgebirge 29. Knüllgebirge 30. Odenwald 30. Odenwald 31. Habichtswälder Bergland 31. Habichtswälder Bergland 32. Gladenbacher Bergland 32. Gladenbacher Bergland 33. Mainhardter Wald 33. Mainhardter Wald 41. Lipper Bergland 41. Lipper Bergland 42. Alfelder Bergland 42. Alfelder Bergland 34. Lausitzer Bergland 34. Lausitzer Bergland 35. Spessart 35. Spessart 36. Elbsandsteingebirge 36. Elbsandsteingebirge 37. Kaiserstuhl 37. Kaiserstuhl 3. Erzgebirge 3. Erzgebirge 38. Solling 38. Solling 39. Haßberge 39. Haßberge 40. Steigerwald 40. Steigerwald MITTELGEBIRGE
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43. Kyffhäusergebirge 43. Kyffhäusergebirge 44. Reinhardswald 44. Reinhardswald 45. Eggegebirge 45. Eggegebirge 46. Siebengebirge 46. Siebengebirge 47. Teutoburger Wald 47. Teutoburger Wald 48. Burgwald 48. Burgwald 49. Calenberger Bergland 49. Calenberger Bergland 50. Bramwald 50. Bramwald
10. Taunus 10. Taunus 10. Taunus
Geografie: Der   Taunus    ist   ein   in   Hessen   und   Rheinland-Pfalz   liegendes   Mittelgebirge   mit dem    Großen    Feldberg    als    höchster    Erhebung.    Als    Teil    des    Rheinischen Schiefergebirges    gehört    es    zu    den    älteren    Gebirgen    Deutschlands,    deren Gesteine     überwiegend     aus     dem     Devon     stammen     und     im     Rahmen     der variskischen Gebirgsbildung verfaltet wurden.                         Aufstiegs- und Abstiegsroute: Die   12,6   km   lange   Tour   ist   als   Rundweg   angelegt,   sie   startet   und   endet   am Wanderparkplatz   Reichenbachtal,   der   oberhalb   des   Ortes   Falkenstein   liegt   (siehe GPS-Track). Anstrengung: Mittelschwere     Bergtour     (T2),     gute     Grundkondition     erforderlich,     leicht begehbare Wege, kein besonderes Können erforderlich. Ausrüstung: Dem Wetter angepasste Wanderausrüstung.  Gefahren: Keine.
Im Reisetagebuch geblättert (Montag, 18.05.2026)                                         Großer Feldberg - Ruhe im Wald und auf dem Gipfel
U nsere    Wanderung    durch    ein    Stück    Taunus    startet,    nach    einem Regenschauer,   gegen   9:40   Uhr   am   Wanderparkplatz   Reichenbachtal, der   in   der   Nähe   des   Ortes   Falkenstein   liegt.   Entlang   eines   schönen Waldweges,   der   durch   einen   Buchenwald   führt,   geht   es   die   ersten   drei Kilometer   stetig   bis   zur   Feldbergschneise   bergan.   Die   Schneise   führt auf   gerader   Strecke   hinauf   zur   zweithöchsten   Erhebung   im Taunus,   dem 825,2   m   hohen   Kleinen   Feldberg.   Das   Gipfelareal   ist   umzäunt,   denn dort      oben      sind      mehrere      physikalische,      meteorologische      und geophysikalische    Messstationen    aufgestellt:    In    der    Hans-Ludwig- Neumann-Sternwarte “    wird    das    Sonnensystem    nach    Kleinplaneten durchsucht.   So   wurden   von   hier   aus   schon   mehr   als   100   Kleinplaneten entdeckt.   Mit   modernen   seismologischen   Messinstrumenten,   die   sich   in einem   Bunker   5   m   unter   der   Erdoberfläche   befinden,   wird   der   Aufbau des   Erdinnern   erkundet.   Ein   weiterer   Forschungsbereich   widmet   sich der     Luft     und     der     in     ihr     schwebenden    Aerosole,     die     wiederum Bedeutung   für   die Wolkenbildung   haben. Auf   einem   Rundweg   kann   das eingezäunte     Areal     umwandert     werden.     Wir     verzichten     auf     die Umrundung    und    erreichen    nach    5,5    km    den    waldfreien    Gipfel    des Großen Feldbergs. Unerwartet   sind   wir   da   oben   fast   allein,   obwohl   der   Höchste   im   Taunus ein   beliebtes   Wander-   und   Ausflugsziel   ist   -   zumal   er   auch   mit   dem Auto   oder   mit   dem   Bus   erreicht   werden   kann.   Unter   den   in   Deutschland gelegenen   Bergen   mit   Namen   Feldberg   ist   er,   je   nach   Quelle,   nach   dem Feldberg    im    Schwarzwald,    mit    879,5    m    der    Zweithöchste.    Die Höhenangabe   steht   jedenfalls   auf   einer   Tafel,   die   am   3,50   m   hohen Gipfelkreuz,   das   am   20.   November   2011   eingeweiht   wurde,   angebracht ist.   Das   Kreuz   trägt   in   seiner   Mitte   einen   Taunus-Quarzit   und   am   Fuß befindet    sich    ein    Kasten    in    dem    das    Gipfelbuch    steckt.    Nach    der
Ankunft    hat    Brigitte    unsere   Anwesenheit    im    Büchlein    vermerkt.    Das Wahrzeichen   des   Berges   ist   der   weithin   sichtbare   Fernmeldeturm,   der bereits   im   Jahr   1937   errichtet   wurde   und   über   50   m   hoch   ist.   Neben   dem Sendemast   befinden   sich   auf   dem   Plateau   drei   weitere   Türme,   von   denen einer,   wenn   er   denn   geöffnet   ist,   bestiegen   werden   kann.   Es   gibt   einen Bikerpark    und    zwei    Downhillstrecken,    die    am    Plateau    des    Feldbergs starten.    Des    Weiteren    befinden    sich    hier    oben    ein    Falkenhof,    eine Gaststätte, ein Kiosk und ein Spielplatz. In   der   folgenden   halben   Stunde   erkunden   wir   das   Gipfelareal.   Da   der   40 m   hohen Aussichtsturm   geschlossen   hat,   gibt   es   auch   keine   Fernsicht,   die bis   zur   Skyline   von   Frankfurt   reichen   soll   -   schade!   Wir   besuchen   den   am nördlichen   Rand   des   Gipfelplateaus   gelegenen   Brunhildisfelsen.   Der   aus Quarzit   bestehende   steinerne Vorsprung   wird   bereits   im   Jahr   1043   in   einer Urkunde   erwähnt. Auf   wen   der   Name   des   Felsens   zurückgeht,   ist   bislang nicht   erforscht.   Fest   steht   jedoch,   dass   man   von   der   Gesteinsformation eine   grandiose   Fernsicht   in   das   Usinger   Land   hat!   Und   natürlich   ist   auch der Felsen selbst ein eindrucksvolles Fotomotiv. Die   nächste   Gipfelruhe   erleben   wir   am   Feldberghaus,   denn   auch   diese gastronomische   Einrichtung   nebst   Biergarten   hat   nicht   geöffnet.   In   einem kleinen    Kiosk    vor    dem    Falkenhof    werden    hochpreisige    Speisen    und Getränke   angeboten,   auf   die   man   auch   gut   und   gerne   verzichten   kann. Wir entscheiden: von nun an geht’s bergab!  Auf    halber    Abstiegsstrecke    liegt    am    Wegesrand    die    Waldgaststätte Fuchstanz.    Der    Name    ist    sicher    an    den    662    m    hohen    Taunus-Pass angelehnt,   der   zwischen   dem   Kleinen   Feldberg   und   dem   Altkönig   liegt. Es   gibt   genügend   Plätze,   die   zur   Rast   einladen,   doch   leider   hat   auch   diese Gaststätte   Ruhetag.   Nach   12.6   km   ist   der   Rundkurs   am   Ausgangspunkt der Tour beendet.
10. Taunus 10. Taunus 10. Taunus
Die deutschen Mittelgebirge und ihre Gipfel  TAUNUS
Lage des Mittelgebirges in Deutschland Amtliche Höhe scharz auf weiß Blick auf den Taunus mit Großem Feldberg Der höchste Punkt auf dem Großen Feldberg ist erreicht Unsere Rundweg-Tour durch den Taunus Über schöne Waldwege gehts auf den Gipfel Auf dem Kleinen Feldberg befindet sich ein Observatorium und verschiedene Messstationen Die Türme kündigen das Gipfelareal an Der Aussichtsturm (Mitte) war am Montag leider nicht geöffnet Brigitte trägt unsere Anwesenheit in das Gipfelbuch ein Auf dem Gipfelareal ist auch ein Falkenhof zu finden Der Brunhildisfelsen ist am nördlichen Rand am Gipfel zu finden Der Brunhildisfelsen ist eine schöne Aussichtskanzel Das Restaurant im Feldberghaus hatte leider auch geschlossen Gipfelblick trotz trübem Wetter Die Waldgaststätte Fuchstanz Das Gipfelkreuz trägt in der Mitte einen Taunus-Quarzit